E.on Ausbau – Fokussierung auf erneuerbare Energien

E.on Ausbau – Fokussierung auf erneuerbare Energien

Der Energieriese e.On spaltet sich und wird in zwei Unternehmen zerlegt.

Künftig sind E.on zwei mittelgrosse Gesellschaften bei denen sich in Zukunft eine Gesellschaft um Erneuerbare Energien, Netze und neue Geschäftsfelder kümmern wird, die andere wird weiterhin die konventionellen Kraftwerke verwalten.

Mit seiner Aufspaltung stellt sich E.on konsequent auf und zieht als erstes Unternehmen die Konsequenz aus einer sich völlig gewandelten Welt der Energieversorgung. Denn nicht nur in Deutschland gibt es eine Energiewende. Weltweit werden die erneuerbaren Energien ausgebaut und Unternehmen erkennen die neuen Möglichkeiten die sich dadurch bieten.

Kaum noch 20.000 Mitarbeiter wird die noch namenlose „neue Gesellschaft“ beschäftigen und die eigentlich das „alte“ E.on-Geschäft mit konventionellen Kraftwerken betreibt. Für den Rückbau der Atomkraftwerke und die Kosten der Endlagerung soll künftig allein die noch namenlose „neue Gesellschaft“ geradestehen.

Für die direkten Kunden von Eon wird sich zunächst einmal nichts verändern. Da es mindestens ein Jahr dauern wird bis die Voraussetzungen für die Aufspaltung des Konzerns geschaffen sind werden Strom- und Gaslieferverträge natürlich erst einmal so lange weiter laufen. Ein zukünftiger Unternehmensschwerpunkt liegt im Bereich der „Kundenlösungen“. Vorstellbar wäre, das E.on Hausbesitzern Solaranlagen nebst Speicher anbietet und dies mit einem Stromliefervertag für den Restbedarf an elektrischer Energie kombiniert.

Letztendlich wurde die Energiewende von den Managern komplett falsch eingeschätzt und in den Vorstandsetagen herrschte lange Zeit die Auffassung vor, dass der Strom aus erneuerbaren Energien dauerhaft in einer kleinen Nische bleiben werde. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bringen jedoch einen grundlegenden technologischen Wandel mit sich der durch staatliche Förderungen noch beschleunigt wurde.

Nettostromerzeugung in Deutschland, Januar bis August 2014 in Twh, Veränderung gegenüber Vorjahreszeitraum in Prozent
Nettostromerzeugung in Deutschland

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