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Financial Times - Vom Energieanbieter zum Sonnenanbeter
Sonntag, den 27. September 2009 um 01:00 Uhr
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Um ihre Klimaauflagen zu erfüllen, investieren die großen Versorger mehr und mehr in Ökoenergien. Vor allem die Fotovoltaik steht dank fallender Modulpreise bei ihnen hoch im Kurs. Wer nach Las Vegas fliegt, sieht beim Landeanflug eine große, tiefblau leuchtende Fläche inmitten der Wüste. Es ist kein Wasser, das da unten in der Sonne schimmert, sondern Millionen Solarzellen. Verschaltet zu Modulen, die Teil des Solarparks El Dorado sind, wandeln sie Sonnenstrahlen in Strom um. Noch ist El Dorado mit zehn Megawatt (MW) das leistungsstärkste Fotovoltaik-Kraftwerk der USA. Bald werden ihm aber deutlich größere Solarparks den Rang ablaufen. Die US-Energiewirtschaft investiert kräftig in Solarparks: Angekündigt sind Projekte mit insgesamt rund 2000 MW Leistung. Das entspricht der Kapazität zweier Atomkraftwerke. "Die Modulpreise sind seit Ende 2008 um bis zu 40 Prozent gefallen und werden 2010 weiter sinken", sagt Henning Wicht, Analyst des Münchener Marktforschers I-Suppli. Das ist ein wesentlicher Grund für den plötzlichen Ansturm auf die Solartechnik. Aber auch die hohen Strompreise in den USA spielen dabei eine Rolle. In manchen Regionen kostet in Spitzenverbrauchszeiten eine Kilowattstunde fast einen halben Dollar. Der Sonnenstrom aus großen Solarparks ist deutlich billiger. Einen weiteren Anreiz schaffen Steuergeschenke: Dank des so genannt Investment Tax Credits können Solarparkbetreiber bis zu 30 Prozent der Investitionssumme steuerlich absetzen. Weitere Informationen Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |










