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Süddeutsche Zeitung - Strom liegt auf der Strasse
Mittwoch, den 09. September 2009 um 01:00 Uhr
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Eine US-Firma will Asphalt durch befahrbare Solarzellen ersetzen. Die Energie aus der Straße soll den gesamten Stromverbrauch der USA gleich dreimal decken können. Eine kleine Firma im US-Staat Idaho will sämtliche Straßen mit befahrbaren Solarzellen pflastern. Das Unternehmen Solarroadways hat soeben 100.000 Dollar Förderung vom amerikanischen Verkehrsministerium bekommen, um einen Prototyp zu entwickeln. Glasschicht trägt Lastwagen Die Firmeninhaber stellen sich vor, Asphalt durch Segmente von drei mal drei Metern zu ersetzen. Oben ist eine Glasschicht, die sowohl die schwersten Lastwagen trägt als auch bei Regen genügend Griff bietet. Die Elektronik darunter verwandelt Sonnenlicht in Strom und speichert ihn in speziellen Kondensatoren, sogenannten Supercaps. Leuchtdioden zeigen die Straßenmarkierung und variable Warnhinweise an. Eine Bodenschicht schließlich soll die Segmente so vernetzen, dass der Strom entlang der Straße in alle Häuser fließen kann. Modellrechnungen der Inhaber zufolge könne das Straßennetz dann mehr als dreimal so viel Strom erzeugen, wie die USA verbrauchen. Die Straßen mit den Solarzellen zu pflastern sei daher eine wirtschaftliche Lösung des Klimaproblems, wenn die Segmente knapp 10.000 Dollar kosten. Weitere Informationen Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |










